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Das KulturMagazin mit Leidenschaft

Lesen stärkt die Seele Voltaire

Es ist nicht nur bei guten Weinen so, sondern auch bei Büchern. Die Geschmäcker und Vorlieben sind sehr verschieden. Der eine hat Lust auf erotische Zeilen, die andere gerät bei Fantasy ins Schwärmen, der andere liebt die Spannung eines Krimis, andere mögen Autobiographisches und wieder andere vertiefen sich lieber in Sachthemen.  Deshalb möchten wir Sie auf unsere Literatur-Reise mitnehmen und an unseren unterschiedlichen Präferenzen teilhaben lassen. Wir wollen Ihnen etwas von unserer eigenen Lesefreude vermitteln, damit Sie einen ersten Eindruck von einem Buch bekommen können und dann vielleicht selbst schauen wollen, ob dies auch Ihren Vorstellungen entspricht. Buchvorstellungen lesen

Literarische Streifzüge

Luft nach oben

Seid mal ehrlich – haben die meisten von euch die berühmten Redewendungen wie „lebe hier und jetzt“ oder „sei hier und jetzt“ verstanden? Beziehungsweise wie so ein „hier und jetzt leben“ konkret funktioniert? Wenn das so wäre, wären diese Redeanwendungen nicht so populär. Egal wie primitiv die zwei Wörter scheinen, ich habe es trotzdem nicht kapiert. Ich war sogar genervt, muss ich zugeben, als ich das gelesen oder gehört habe. Weiterlesen

Ich suche nach Wörtern, die Gedanken malen

Ich war von zwei Büchern so inspiriert, dass ich diese Empfindung unbedingt mit euch teilen will.

Das erste Buch Liebe Schreiben, herausgegeben von Ingrid Bauer und Christa Hämmerle“ ist ein wissenschaftliches Buch und befasst sich mit – so auch der Untertitel des Werks – Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts. Beleuchtet wird die Rolle der Korrespondenz für die Liebe und die Paarbeziehungen im Laufe der Jahrzehnte.

Das zweite Buch Schreiben Sie mir oder ich sterbe, herausgegeben von Petra Müller und Reiner Wieland“ ist eine tolle Sammlung von Liebesbriefen bekannter Persönlichkeiten, wie Sartre, Frieda Kahlo, Edith Piaf u.v.a., und es führt auf eine vielfältige Reise durch unterschiedliche Zeiten, beginnend in den 1860er/70er Jahren, bis in die 80er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Weiterlesen

Wenn ich gehe, dann gehe ich ...

Ich existiere zwischen tausenden Ängsten. Die Angst hat bei mir einen unbefristeten Aufenthalt. Sie ist kein isoliertes Gefühl, sondern ist immer bemüht mir unzählbare Sorgen (sehen wie Fragen aus) zuzuschicken, die rot leuchten und meistens offen bleiben: Angst zu versagen? Angst nicht produktiv bei der Arbeit zu sein? Angst vor zu wenig Anerkennung? Angst vor der Zukunft? Also ich habe Millionen Angst-Leukozyten im Blut. Was gut daran ist, ich bin nicht allein. Weiterlesen

Nicht nur durchdenken, sondern tun

Die Dauer ist die Art der Weisen
Es ist früh morgens. Die Sonne versucht warm aufzugehen. Du stehst auf, ziehst deine Sportsachen an, Kopfhörer in das Ohr, läufst langsam und versuchst dabei rhythmisch zu atmen. Deine Lieblingssongs helfen dir die Stimmung zu halten und geben dir Kraft, die 15 Minuten lang zu schwitzen.

Das ausführliche Gespräch mit Herrn Dr. Albert Kitzler vom 24.01.2017 in Berlin Lesen

Nur der Himmel blieb derselbe

Der in 1982 in Bremen geborene Christopher Spatz promovierte 2015 nach Abschluss seines Studiums der Geschichte und Germanistik an der Humboldt Universität in Berlin zum Thema ostpreußische Wolfskinder. Er forscht zu Zwangsmigration im östlichen Mitteleuropa und Geschichte der Beziehungen Deutschlands zu Russland, Litauen und Polen. Des Weiteren ist er in den Bereichen Traumafolgen, Erinnerungstransfer und Familiengedächtnis tätig. Er gründete die Preußische Denkfabrik und veröffentlichte 2016 sein erstes Werk "Nur der Himmel blieb derselbe - Ostpreußens Hungerkinder erzählen vom Überleben" im Verlag Ellert & Richter.

Das ausführliche Gespräch mit Dr. Christopher Spatz vom 21.03.2017 in Hamburg Lesen

Alles ist vergänglich, außer der Liebe und der Musik

Dudana Mazmanishvili Portrait und CD-Vorstellung

Zuweilen findet man in der Fülle von jungen Talenten und Neuerscheinungen in der klassischen Musikszene die besonderen Perlen, die in jeder Hinsicht anders sind und außergewöhnlich, sowohl was die Einspielung, als auch was den Interpreten betrifft. Die Rede ist hier von Dudana Mazmanishvili und ihrem neuen Schumann-Album. Die1980 in Tiflis geborene Georgierin gehört zu den Multitalenten unter den Hochbegabten. Ihr Klaviertalent wurde ihr quasi in die Wiege gelegt, denn ihre Mutter Tamar Apakidze unterrichtete sie bereits im Alter von drei Jahren. Weiterlesen

Marialy Pacheco

Marialy Pacheco ist eine in Havanna geborene exzellente Jazzpianistin. Nach einer klassischen Musikausbildung auf ihrer Heimatinsel Kuba entdeckte sie bereits mit 15 Jahren eine Vorliebe für die Jazzmusik. Auf Grundlage traditioneller kubanischer Rhythmen entwickelte sie ihre individuelle musikalische Ausdrucksform, mit der sie das Publikum auf eine Reise in ihre Heimatstadt Havanna mitnimmt. Das erste Album war eine Produktion mit Roberto Fonseca. Danach begeisterte Marialy auf unzähligen nationalen und internationalen Bühnen ihre Zuhörer und produzierte weitere Alben. Als erste Frau gewann sie 2012 den Klavierwettbewerb beim Jazzfestival in Montreux. 2014 erschien das Album „Introducing“, das sie mit Rhani Krija (Percussion) und Joo Kraus (Trompete) einspielte. Dieses Album enthält sowohl neu arrangierte kubanische Klassiker als auch Eigenkompositionen. Die Live-Premiere ihres aktuellen Albums "Duets" fand am 11.Mai 2017 in Köln, "Altes Pfandhaus", statt. Wer die Gelegenheit hat die Künstlerin live zu erleben, wird diesen Auftritt mit einer Symbiose aus einem leidenschaftlichen kubanischen Temperaments-Feuerwerk und technischer Brillanz so schnell nicht wieder vergessen. Ein ausführliches Gespräch mit Marialy Pacheco ist
hier in Kürze zu lesen!

Lika Bibileishvili Portrait und Gespräch

Diese außerordentlich begabte, wie ebenso sympathische junge Pianistin, wurde 1988 in Batumi/Georgien geboren, lebt und wirkt seit 2008 in München, wo sie ihr Studium bei Prof. Franz Massinger an der Hochschule für Musik und Theater begann und 2011 bei dem renommierten Klaviervirtuosen Prof. Volker Banfield fortsetzte. Seit 2014 studierte sie in der Klasse des bekannten Pianisten Antti Siirala. Lika Bibileishvili hat 2015 natürlich auch ihr Masterstudium mit Auszeichnung abgeschlossen. Weiterlesen

Gefühlsklang Portrait der Pianistin Inga Fiolia

Musizieren war immer etwas Natürliches für mich - erzählt Inga Fiolia, eine junge Pianistin aus Köln. Sie hat schon als kleines Kind die Musik im Blut. Inga war 3 Jahre alt, als ihr Vater am Klavier komponierte und sie dazu tanzend ein Liebeslied für ihre Mutter improvisierte:

„Mein Herz klopft friedlich, wenn ich dich lachend sehe liebe Mutter.“ Weiterlesen

Nino Girsiashvili & Allewelt Ensemble

Das Ensemble besteht aus den Musikern Nino Girsiashvili (Gitarre/Gesang), Alexander Meyen (Geige), Micha Wex (Drums/Percussion), Eela Soley (Saxophon/Querflöte) und Benjamin Trawinsky (Kontrabass). Die Musiker möchten die Welt der traditionellen- und Folkmusik mit neuem und jazzigen Ausdruck und Groove bereichern. Abseits der ausgetretenen Mainstream Pfade wird die Folkmusik von ihnen um neue Aspekte bereichert, ohne großen technischen Aufwand, aber aus großer Lebensfreude heraus leidenschaftlich vorgetragen.

Bernice Ehrlich

Bereits im Alter von 5 Jahren begann Bernice Ehrlich Geige zu spielen. Von 1996 bis zum Jahr 2000 nahm Sie Klavierunterricht, um danach eine klassische Gesangsausbildung zu beginnen. Seit 2005 wird Sie von Tenor Franco Careccia ausgebildet. Breits seit ihrer Schulzeit wirkt Bernice in Opernaufführungen mit und inzwischen wird Sie sehr oft für private und öffentliche Veranstaltungen gebucht. Unter anderem hatte Sie bereits Auftritte am Teatro Sociale in Citadella, am Goethe-Institut in Paris und im Atlantis The Palm Hotel in Dubai. Neben ihrem klassischen Repertoire wie Mozart und Verdi widmet sich Bernice hauptsächlich der Musicalmusik; auch die großen Popklassiker wie z.B. Lieder von Whitney Houston gehören zu ihrem Repertoire. Neben dem Gesang befasst sich Bernice mit der Schauspielerei. Erfahrungen sammeln konnte Sie mit verschiedenen Rollen in diversen Fernsehproduktionen und 2010 nahm Sie an der Castingshow X-Factor teil. Dort konnte Sie gemeinsam mit Startrompeter Til Brönner arbeiten. Aktuell tourt Sie mit einer Musical-Operetten-Gala durch Deutschland.

Jung, hochbegabt und aufstrebend

Wir stellen hier junge, sehr talentierte Musiker*innen vor, die versuchen langsam aber stetig die Erfolgsleiter empor zu klettern. Ihre Leidenschaft für die Musik möchten sie zum Beruf machen und haben den festen Willen sich in der Haifischbranche des Musikgeschäfts zu behaupten.

Clara Clasen beschreibt mit ihrem akustischen Rock eine turbulente Innen- und Außenwelt. Mal laut und herausfordernd, mal weich und nachdenklich begleitet sie ihre Gedanken nur mit Gitarre und Stimme. Einflüsse aus Punk, Blues und Pop färben ihre Songs je nach emotionaler Perspektive und sorgen für eine vielfältige Klangerfahrung. Weiterlesen

„Tanzender Tod“ Olaf Struck, Theater Kiel

Theater Kiel präsentierte Puccinis Oper Turandot im OpenAir-Sommertheater

Der Wettergott meinte es gut am Wochenende, so konnten die beiden letzten Vorstellungen des Kieler Sommertheaters als OpenAir am Samstag und Sonntag (22./23.07.2017) auf dem Rathausplatz planmäßig stattfinden, nachdem die Mittwochsvorstellung wegen schlechten Wetters abgebrochen werden musste. Weiterlesen

38. Leverkusener Jazztage 3. bis 16. November 2017

Die 38. Leverkusener Jazztage finden vom 03. bis 16.11.2017 statt. Die „Macher“ der Leverkusener Jazztage haben auch für diesen Event wieder ein umfängliches Programm mit einem sehr interessanten Spektrum verschiedener Genres zusammengestellt. Auf dem Festival werden mehr als 200 nationale und internationale Künstler*innen erwartet. Neben den großen Locations "Forum" und "Scala" freuen sich eine Vielzahl hochkarätiger Musiker*innen darauf auch an weiteren Spielorten, wie "topos" und "Notenschlüssel", ihr Publikum zu begeistern. Weiterlesen

Tomasz Stanko, Deutsches Jazzfest, 2013

Polnischer Jazz

Spießige organisierte Veranstaltungen für die Jugend, Repressionen und Gängeleien aller Art – so stellte sich der realsozialistische Alltag vieler Jugendlicher in der Volksrepublik Polen der Nachkriegszeit dar. Das schrie im freiheitsliebenden Polen förmlich nach einem Weg, den Eisernen Vorhang mit einem anderen Lebensstil und einer nicht konformen Musik wie dem Jazz zu überlisten.

Foto: Von Oliver Abels (SBT) Eigenes Werk CC-BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), via Wikimedia Commons. Weiterlesen

Topic Drift Music

Der Vinyl-Boom setzt sich fort. 2016 wurden über 3 Millionen Langspielplatten verkauft, 40% mehr als im Jahr 2015. Der Anteil am gesamten Musikmarkt beträgt damit bereits 4,4%. In Köln (Ehrenfeld) haben sich einige junge Leute zusammengetan und die Topic Drift Music GmbH gegründet (Recordstore und Label). www.topicdrift-music.com Ein ausführliches Gespräch mit den Betreibern Lesen

Perfekt inszeniert

Foto: Inga Khapava

Wenn der Wind sich dreht, lernen Steine tanzen

Die georgische Tänzerin, Choreographin und Schauspielerin Tamara Burduli hat bei der Deutschland-Premiere des Bühnenstücks am 30.11.2017 im Urania-Theater in Köln, mit ihrer schauspielerischen und tänzerischen Leistung absolut überzeugt. Die zweisprachige Theatrale Tanzperformance der Geschichte einer Suche nach Freiheit in der Ferne und einer Sehnsucht nach der verlorenen Heimat wurde durch die Ausdrucksstärke der Künstlerin in Gestik, Mimik und Körperbewegung für den Zuschauer zu einem mitreißenden Eintauchen in die Thematik der elementaren Lebensumstände von „Flucht“ und „Freiheit“. Tamaras starke Verbundenheit mit ihrer georgischen Heimat und deren Kultur, aber auch der Bereitschaft an neuen Ufern Wurzeln zu schlagen, hat bei ihr den Wunsch geweckt die eigene Lebensgeschichte künstlerisch aufzuarbeiten und in einer emotionalen Darbietung einem aufgeschlossenen, interkulturell denkenden Publikum zu präsentieren. Mit großem Einfühlvermögen und durch gegenseitige Inspiration mit der Darstellerin hat die deutsche Regisseurin Birgit Pacht hierzu eine großartige Inszenierung geschaffen. Nach der ersten intensiven künstlerischen Zusammenarbeit 2016 bei der Kölner Produktion von Goldoni`s „Campiello“ haben die beiden Damen das Werk „Wenn der Wind sich dreht, lernen Steine tanzen“ erstmals 2017 in Georgien aufgeführt; dort auf dem Mono-Theater-Festival in Batumi ausgezeichnet als bestes Stück. Aber auch in Deutschland dürfte die Vorstellung nun eine Menge interessierter Zuschauer finden.

Urania Theater, Platenstraße 32, 50825 Köln
30.11.2017 (Deutschland-Premiere), 01.12. und 02.12.2017, jeweils 20:00 Uhr
Eine Deutsch-Georgische Koproduktion
Schauspiel, Tanz, Performance: Tamara Burduli / Text & Regie: Birgit Pacht
Mitarbeit & Assistenz: Gaby Falk / Musik & Soundcollagen: Michi Kleiber

Visuell gestaltet

"Das ABC des polnischen Designs"

In Berlin ist im Polnischen Kulturinstitut noch bis zum 12. November die Ausstellung " Das ABC des polnischen Designs“ bei freiem Eintritt zu sehen. Die spannende Ausstellung zeigt 100 Jahre polnisches Design in 100 Exponaten mit interessanten Ansätzen. Hundert Jahre polnisches Design in genauso vielen Objekten darzustellen, ist ein ambitioniertes Unterfangen, denn schließlich hat jedes dieser Exponate seine ganz eigene Geschichte und die des jeweiligen Designers zu erzählen. Weiterlesen

Von der Heydt-Kunsthalle
Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal

Von der Heydt-Museum, Wuppertal Ausstellungen 2016/17/18

Die Ausstellungen des Kunstmuseums der letzten 10 Jahren erfuhren hierzulande, aber auch international, große Beachtung. Sie wurden von Kunstkritikern mehrfach zur „Ausstellung des Jahres“ gekürt, wie die Präsentation zu Monet (2009), Bonnard (2010), Sisley (2011), „Der Sturm“ (2012), Pissaro (2014) und „Weltkunst – Von Buddha bis Picasso“ (2015). Der Weg wurde mit der Ausstellungsreihe zum französischen Impressionismus mit einer Zusammenschau von Degas und Rodin konsequent weiter gegangen (25.10.2016 - 26.02.2017). Weiterlesen

C/O Berlin Danny Lyon – Message to the Future

Ausstellung vom 16.09. bis 03.12.2017 C/O Berlin, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin www.co-berlin.org
In seiner über 50jährigen Karriere hat Danny Lyon eine einzigartige visuelle Dokumentation von einem halben Jahrhundert Politkampf erschaffen. Die fotografischen Werke sind eine verwobene Darstellung von bewegten Bildern und geschriebenen Wörtern und bewirken somit eine besondere Sicht auf die Welt mit den eingesetzten Mitteln von Fotografie, Film und Literatur. Etwa 175 Fotografien aus den wichtigsten Serien der späten 1960er- und 1970er-Jahre werden neben weniger bekannten Filmen, Collagen und sonstigen Materialien aus Lyons privatem Archiv in der Werkschau präsentiert.  2012 erzählte Danny Lyon der Fotografin Susan Meiselas „Meine größte Stärke ist meine Empathie mit Menschen, die anders sind als ich“ Weiterlesen

Portraits durch Portraits

Die Suche nach...
Der ältere Mann mit den roten Blumen in der Hand sucht auf den Straßen in Tiflis (Georgien) nach Frauen, Männern, die seine Blumen kaufen. Mariam, die damals vor zehn Jahren in Tiflis wohnte, sucht nach Farben, nach Kreativität. Sie will malen und in der Academy of Art studieren. Aber die Suche endet nicht in Malerei, sondern in der Fotografie. Mariam sieht diesen älteren Mann mit roten Blumen öfter und ist inspiriert von seinen großen warmen Augen - und ein Schnappschuss, die erste Aufnahme, ist da - Jede seiner einzelnen Falten beschreibt, dass Georgien ein altes Land ist, welches immer wieder versuchte auf dem Weg zur Freiheit jung und revolutionär zu bleiben. Weiterlesen

Ansgar Skiba - Natur

Der in Düsseldorf lebende Maler Ansgar Skiba beschäftigt sich in seinen Arbeiten seit Mitte der 1990er-Jahre mit dem Thema Natur. Die bildfüllend dargestellten Motive von Gletschern, Wellen, Seen, Gebirgslandschaften, Wäldern und Gärten transformieren die natürlichen Energien in Farbenergien und schildern so die verschiedenen Zustände des Lebenselixiers Wasser, Licht, dem Wachsen und Funkeln der Natur.

Aktuelle Präsentation: Ausstellung ANSGAR SKIBA - FARBFLUSS - Gärten und Meereslandschaften, Ausstellungszentrum Gut Altenkamp, Am Altenkamp 1, 26871 Papenburg-Aschendorf, 15. August bis 22. Oktober 2017. Weiterlesen

public domain, Wilhelm Sasnal in der
Galerie Raster, Warschau

Wilhelm Sasnal

Der polnische Maler Wilhelm Sasnal wurde 1972 in Tarnów /Polen geboren. Zunächst studierte er 1992-1994 an der Krakauer Technischen Universität Architektur. Anschließend nahm er ein Studium der Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Krakau auf, das er 1999 abschloss. Der in Krakau lebende und arbeitende Maler gehört zu den zahlreicher werdenden zeitgenössischen polnischen Künstlern, die den Sprung hin zu Ausstellungen in westlichen Museen und die Aufnahme in renommierte Sammlungen wie die der Schweizer Fondation Beyeler schafften.

Aktuelle Präsentation: Bis zum 3. September 2017 werden im Rahmen der Beyeler Collection/Remix Exhibition zehn Werke Sasnals ausgestellt. Fondation Beyeler Baselstrasse 101, 4125 Riehen Schweiz Weiterlesen

Die Kartenspieler, 2012 © Paulis Postažs, NordArt

Paulis Postažs

Der lettische Maler Paulis Postažs wurde 1976 im Seebad Jurmala geboren und lebt mit seiner Frau und den beiden Töchtern in der lettischen Hauptstadt Riga. Von 1987–1994 besuchte er die Rozental-Kunstschule in Riga. Danach absolvierte er von 1994 bis 2000 ein Masterstudium in Malerei an der Kunstakademie in Riga. Seit 1992 sind die Werke des lettischen Malers in Einzelausstellungen zu sehen.

Aktuelle Präsentation: Werke von sind bei der Ausstellung der NordArt noch bis zum 8. Oktober 2017 zu sehen, Kunstwerk Carlshütte, Am Ahlmannkai, 24782 Büdelsdorf Weiterlesen

Marius Singer

Marius Singer wurde 1959 in Bergisch Gladbach geboren, lebt und arbeitet heute in Erpel. Er absolvierte ein Studium Freie Kunst an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln. Studienaufenthalte führten ihn nach Frankreich, Italien, Australien und Südafrika. Singer wurde mit einer Vielzahl von Stipendien und Kunstpreisen ausgezeichnet. Mittlerweile sind seine Werke weltweit in Kunstsammlungen zu finden.

Das ausführliche Gespräch mit Herrn Marius Singer Lesen

Zipora Rafaelov

Zipora Rafaelov wurde in Israel geboren, lebt und arbeitet seit 30 Jahren in Düsseldorf, wo sie auch ihre Ausbildung an der Kunstakademie abschloss. Sie ist in Deutschland, aber auch international für ihre unverwechselbare Bildsprache bekannt, in der skulpturale und grafische Elemente miteinander in Beziehung gesetzt werden. Mit Licht und Schatten werden Werke von großer Imagination geschaffen. Weiterlesen

Mati Karmin

Der wohl bekannteste zeitgenössische estnische Bildhauer Mati Karmin wurde 1959 in Tartu geboren. In Tallinn studierte er am Staatlichen Kunstinstitut der Estnischen Sowjetrepublik Bildhauerei und war von 1986 bis 1997 Dozent an der Estnischen Kunstakademie. !988 war er dem estnischen Künstlerverband beigetreten und war von 1992-1995 dessen Präsident. Im Jahr 2000 nahm der seine Unterrichtstätigkeit an der Höheren Kunstschule in seiner Heimatstadt Tartu auf, seit 2001 ist er dort Professor. Weiterlesen

Broniatowski, Figuren Schwarz
By MichHerr - Own work, CC BY 3.0

Karol Broniatowski

Der Bildhauer Karol Broniatowski wurde am 23. April 1945 in Łódź geboren. Seine jüdischen Eltern waren durch die Flucht in die Sowjetunion dem Holocaust entgangen. Die Familie übersiedelte bald nach Warschau. Dort wuchs Karol auf und begann 1964 an der Akademie der Bildenden Künste Bildhauerei zu studieren. Das Studium schloss er 1970 als Meisterschüler von Jerzy Jarnuszkiewicz ab.

Präsentation: Werke von Karol Broniatowski befinden sich u.a. in den Sammlungen der Kunsthalle Mannheim, Moltkestraße 9, 68165 Mannheim und des Kupferstichbaninetts Berlin, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin. Weiterlesen

Schwingungssymphonie

(...) Man muss eine Geduld haben, nicht zu viel Erwartungshaltung, sondern irgendwo dem Wasser den Raum lassen und die Möglichkeit geben, irgendwie zu antworten. Ich sage ganz bewusst zu antworten und nicht zu reagieren. (...)  A. Lauterwasser Wasserforscher. Weiterlesen

In jedem Würfel steckt eine Kaaba

Stelle Dir eine riesige schwarze Kubus-Skulptur vor. Was nimmst Du wahr oder wie nimmst Du es wahr? Wie einen Würfel, ein Quadrat oder eine Kaaba? „(...).Toll ist doch, dass in der Skulptur alles drin steckt. Es handelt sich um eine universelle Form, die frei ist für alle Interpretationen und kulturübergreifend fasziniert.(...)“ Gregor Schneider Weiterlesen

Großes Kino

Pokot - Das Ökofilmdrama

„Pokot“, der Film von Agnieszka Holland machte Furore bei der diesjährigen Berlinale und gewann den Silbernen Bär für einen Spielfilm.  Der Spielfilm der 1948 geborenen Grande Dame der polnischen Filmkunst eröffnet neue Perspektiven. Der Titel „Pokot“ bedeutet im Deutschen so viel wie Jagdstrecke, also die nach einer Jagd in Reihe gelegte, zur Strecke gebrachten Tiere, auf English ist er „The Spoor“ betitelt, übersetzt „Die Spur“. Weiterlesen

Kultur-politisch

Polen: Kulturrevolution der PiS-Regierung?

Seit nunmehr fast zwei Jahren ist in Polen die PiS-Regierung im Amt und betreibt eine nationalkatholische Wende im Land. Die Fäden der Regierungspolitik zieht der Parteivorsitzende Jarosław Kaczyński, der selbst kein Regierungsamt innehat. Die Beschränkungen des polnischen Verfassungsgerichts, die Einschränkungen bei der Versammlungsfreiheit und die Mediensäuberungen sind auch westwärts der Oder bekannt. Doch längst sind auch die Kultur und die Kulturschaffenden von einer neuen Kulturpolitik nach PiS-Richtlinien betroffen. Weiterlesen

Deutsch-Georgisches Jahr

Manchmal dauern auch schöne Dinge etwas länger. So erstreckt sich das „Deutsch-Georgische Jahr“ unter dem Motto „Zukunft erben“ dann auch von April 2017 bis Oktober 2018; ein Kulturjahr, das zeitgleich in Georgien und Deutschland gefeiert wird. Am Mittwoch, den 26.04.2017 fand die Auftaktveranstaltung im Weltsaal des Auswärtigen Amtes in Berlin im Beisein des deutschen Außenministers Sigmar Gabriel und seinem georgischen Amtskollegen Mikheil Janelidze statt. Geplant sind in beiden Ländern über 130 gemeinsame Veranstaltungen und Projekte. Die Intensität und Vielfältigkeit des deutsch georgischen Verhältnisses wird dargestellt durch zahlreiche kulturelle Events, wie Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und Lesungen, sowie Wirtschaftsforen und gemeinsam entwickelte Vorhaben aus Wissenschaft und Bildung oder auch des Sports. Eines der Höhepunkte dürfte die Teilnahme Georgiens als Ehrengast an der weltgrößten Buchmesse in Frankfurt 2018 sein. In den Beziehungen beider Länder sollte auch gewürdigt werden, dass vor 200 Jahren die ersten deutschen Siedler in Georgien angekommen sind, vor 25 Jahren wieder diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Georgien aufgenommen wurden und sich 2018 die Anerkennung der ersten georgischen Republik zum 100. Mal jährt.

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche

Ab dem 1. Januar 2017 dürfen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in ihrer Freizeit kostenlos das Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main (MMK 1, 2, 3) besuchen. Ebenso zahlen alle Studierenden der Goethe Universität Frankfurt/Main weiterhin keinen Eintritt. Das MMK ist eine von zwölf städtischen Kulturinstitutionen, die Teil des kostenlosen Angebots für junge Menschen in Frankfurt sind. Eine Maßnahme, die generell bundesweit an allen Kulturstätten Nachahmung finden sollte, um junge Menschen, denen oft die finanziellen Mittel für Eintrittsgelder fehlen, frühzeitig mit der kulturellen Vielfältigkeit in Berührung zu bringen und für Kunst zu begeistern. Schlicht und einfach ihnen einen wichtiger Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung bereit zu stellen.

Charakteristisches

Interview-Serie über Gewohnheiten

Wieso Gewohnheiten? Weil sie einfach viel Platz in unserem Leben einnehmen. Irgendwann habe ich in der Wochenzeitung "Die Zeit" gelesen, dass die Gewohnheiten zwischen 30-50 % unseres täglichen Handels bestimmen (Bas Verplanken, Professor für Sozialpsychologie an der University of Bath, England). Der Duden definiert Gewohnheit als „durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etwas oft nur noch mechanisch oder unbewusst Ausgeführtes.“ Weiterlesen

Unsere Empfehlung Veranstaltungstipps

Wenn der Wind sich dreht, lernen Steine tanzen
Urania Theater, Platenstraße 32, 50825 Köln
30.11.2017 (Deutschland-Premiere), 01.12. und 02.12.2017, jeweils 20:00 Uhr
Theatrale Tanz-Performance in deutscher und georgischer Sprache
Schauspiel, Tanz, Performance: Tamara Burduli
Text & Regie: Birgit Pacht
Die Geschichte einer Suche nach Freiheit in der Ferne und einer Sehnsucht nach der verlorenen Heimat. Auf dem Mono-Theater-Festival 2017 in Batumi,
Georgien, ausgezeichnet als bestes Stück.

Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945 Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Museumsmeile – Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9:00 bis 19:00 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage 10:0 bis 18:00 Uhr, Eintritt frei. www.hdg.de
Auf über 4.000 qm wird die deutsche Zeitgeschichte nach Kriegsende zum „Anfassen“ und aktuell präsentiert, mit individuellen Betrachtungen und im internationalen Zusammenspiel. Themenbereiche/Epochen: „1945 - 1949 Last der Vergangenheit und Teilung Deutschlands“, „1949 - 1955 Jahre des Aufbaus in Ost und West“, „1955 - 1963 Kalter Krieg und Vertiefung der Teilung“, „1963 - 1974 Kontinuität und Wandel“, „1974 - 1989 Neue Herausforderungen“, „1989 bis heute Deutsche Einheit und globale Herausforderungen“. Im Prinzip sollte ein Besuch der Ausstellung schon als staatsbürgerliche Pflicht angesehen werden.

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